Die Nacht war recht ruhig.
Gegen 8Uhr sind wir zum Frühstück und es war für
amerikanische Verhältnisse recht umfangreich. Der Morgen begann sonnig zog sich
dann aber leicht zu.
Der heutige Plan sah einen Rundgang in der Innenstadt von
Honolulu vor. Wir stellten unser Auto im Ala Moana Center ab und starteten
unseren Wandertag zu Fuß am Ala Moana Beach Park.
Wir irrten ein wenig in einer Art Gewerbegebiet herum mit
vielen Autowerkstätten, Lagerhäusern und kleineren Gewerben vom Tierarzt bis
Orthopädie.
Vorbei an diversen Autohäusern wie Porsche, Lamborghini,
Ferrari, BMW, uvam. Wir stellten uns die Frage: Was will man mit solchen Autos
hier? Das schnellste was ich hier bisher gefahren bin waren 40MPH und damit war
ich schon mit 5MHP über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit.
Irgendwann kamen wir am Hafen an und erreichten unsere
erste touristische Station, den Aloha Tower. Einmal unten rundherum dann oben
rundherum und weiter nach Downtown.
Und wie schon im letzten Jahr begann es zu regnen – das kannten wir ja irgendwie
schon.
Nach dem wir den Buckel gewaschen bekommen hatten,
suchten wir uns ein trockenes Plätzchen bei Starbucks, in der Hoffnung der Regen
würde bald nachlassen - aber Fehlanzeige. Wir entschieden uns, die
Runde abzubrechen und in Richtung Auto zu gehen. Das Dumme war nur, der Wagen stand
ca. 3km weiter und es regnete sich so langsam ein. Wir huschten noch schnell um
die Ecke zum Iolani Palast und luden uns zu einer Audienz bei der Statue von König Kamehameha ein. Er war allerdings recht
wortkark.
Der Palast ist einer der architektonischen Höhepunkte in
der sonst so einfallslosen Gebäudelandschaft Honolulus.
Einige Meter weiter befand sich eine Bushaltestelle und so nahmen
wir den Bus zurück zum Ala Moana Center in dem immer noch unser Wagen stand –
und zwar trocken – hmpf.
Das Schöne an den Bussen hier ist der ausgiebige Einsatz
der Klimaanlage - besonders
angenehm, wenn man mit nassen Klamotten unterwegs ist.
angenehm, wenn man mit nassen Klamotten unterwegs ist.
Im Center angekommen schauten noch auf einen Sprung dort
hinein. Ob es nun am Wetter lag oder noch am Jetlag, jedenfalls schlurften wir
erst ein wenig dann immer mehr gelangweilt durch die Passage und irgendwann
gegen viertel 3 trollten wir uns zurück zum Hotel.
Als wir im Hotel ankamen kein Parkpage da. Wir stellen unser
Auto ab und gingen.
Angekommen auf unserem Zimmer klingelte das Telefon – Nanu, wer will uns den hier sprechen? – Aha, die Rezeption mit der Frage nach unseren
Autoschlüsseln. Wir erklärten, dass wir am Parkempfang niemanden angetroffen
hatten.
Kurz danach kam der Parkpage, um die Schlüssel abzuholen.
Soso, das ist also der Parkservice – wir dürfen den Hocker einparken und der
Kollege holt sich dann nur noch die Schlüssel – Schlüsselservice wäre da wohl die
treffendere Bezeichnung.
Nach einer kurzen
Stunde machten wir uns noch einmal auf den Weg in die City mit dem Ziel den nächsten
Walmart anzusteuern. Und wieder war der Parkpage nicht an seinem Arbeitsplatz
und unser Wagen war auch nicht mehr dort, wo wir ihn abgestellt hatten. Also kurz
warten, denn nur er wusste, wo er unseren Hocker versteckt hatte.
Der Walmart war schnell gefunden, allerdings kamen bei
dem Wetter – es regnete noch immer – wohl noch mehr auf die Idee den Markt aufzusuchen.
Wir sammelten nur fix das Nötigste ein – Bier und eine Flasche Rotwein.
Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zum
Diamond Head, einem Vulkankrater. Leider waren wir etwas zu spät und der Zugang
bereits verschlossen. Also fuhren wir die Straße weiter um den Krater und
erhielten einen Einblick in ursprüngliche Waikiki, ohne Hotelburgen und Tourischnickschnack.
Mittlerweile wurde es dunkel und wir fuhren zurück zum
Hotel und …oh Überraschung der Parkplatzwächter war da. Wir ersparten ihm den
Weg zu unserem Hotelzimmer und drückten ihm gleich die Schlüssel in die Hand
und enteilten.
Zum Abendbrot wollten wir die Burgerbar Paradiso, die wir
bereits vom letzten Jahr her kannten, aufsuchen. Nach mehr oder weniger rumirren
fanden die wir dann auch.
Parkpage?! Wow! Wenn er auch zuverlässig ist, dann ist das doch wie im Schlaraffenland :-)! Wünschen euch aber auf jeden Fall erstmal besseres Wetter! LG...
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