Der Sake von gestern Abend hatte seinen Dienst leider
nicht ganz gebracht. Halb 6 Uhr war ich wach vom Straßenlärm.
Heute war
Abreise. Unser Flug sollte aber erst 19:30 Uhr von Newark gehen.
Den Shuttlebus,
der uns zum Flughafen bringen sollte hatten wir für halb 2 bestellt. Ok,
vielleicht ´n büschn zeitig, aber bei den Wetterbedingungen bzw. das was die
Ami`s draus machen, wollten wir kein
Risiko eingehen.
Das Wetter und die Zustände hatten sich soweit wieder
stabilisiert – sonnig bei 4 Grad und noch etwas windig. Nachdem es in der Nacht
noch etwas geschneit hatte, wurden die Reste am Tag zusammengeschoben oder
einfach breitgefahren.
Wir gingen erst zum Starbucks für unser obligatorisches
Frühschlückchen –Kaffee und Kakao. Tja was nun? In der näheren Umgebung hatten
wir in den letzten Tagen soweit alles abgegrast.
Uns fiel nichts Besseres ein,
als ein letztes Mal den Broadway hinauf – und wieder herunter zu tigern. Aber
es war erst gegen 10 und wir hatten noch massig Zeit.
Während Matze sich zum Hotel machte, um noch ein wenig zu
relaxen, streunte ich noch ein wenig am Broadway herum. Nach 2 h trollte ich
mich dann auch. Die letzte Stunde vor Abfahrt lungerten wir noch ein wenig vor
der Glotze rum. Halb 2 kam dann der Bus.
Über die Fahrmanöver in Verbindung mit
den Straßenzuständen möchte ich mich hier nicht auslassen - das sollte jeder
selbst er-fahren.
Nach gut 1 ½ h war dann das Shüttelerlebnis vorüber und
wir erreichten den Liberty Airport Newark.
Das Schöne bei United ist, dass es immer irgendwelche
Überraschungen gibt.
Standard bei den Truppenteilen ist der Self Check in. An
sich nicht weiter wild, da die Automaten auch in Deutsch kommunizieren können.
Unsere Herausforderung bestand in der Aufgabe des Gepäcks. Die Automaten
standen etwas Abseits von den Schaltern.
Dem Hinweisschild „check baggage“ folgend, reihten wir
uns ein. Es störte auch nicht, dass sich von links und rechts immer Leute vor
einen stellten - die wollten nur zur zum Boardkarten check in. Aber die hatten
wir ja schon. Es rannten auch immer wieder Assistenten rum, ausdrückend alles
im Griff zu haben. Dann waren wir dran.
Die freundliche
Ticketfachausgabeassistentin wies uns einen Automaten zu. Aber Boardkarten
hatten wir doch schon. Egal. Sie tippte da wie wild rum und wir sollten jetzt
unser Gepäck einchecken. Wir taten wie uns geheißen und sollten auf einmal 200$
für Gepäck bezahlen!?! Nee, Nee, da war irgendwas verkehrt und so wiesen wir
also die lustige Frau auf unsere Zahlungsunwilligkeit hin.
Dann war alles klar. Das Gepäck war schon mit den
Boardkarten eingecheckt und musste nur noch abgegeben werden.
Normalerweise wird an den Schaltern das Gepäck
aufgegeben, wird gewogen und bekommt einen Anhänger wohin es gehen soll.
Hier kamen die Anhänger am entfernten Ende der
Automatenreihe, wo wir eingecheckt hatten, heraus, die dort ein Bediensteter
von United entnahm und auf uns wartete. Dort durften wir die Aufkleber selbst
drauf pappen und ein paar Meter weiter war dann der Trolli, auf den die Koffer kamen.
Na, wer hätte das gedacht, aber Reisen bildet ja
bekanntlich.
Dass da außer uns noch n Haufen anderer Leute rumgerannt sind, brauche ich wohl
nicht zu erwähnen.
Zu Glück gingen dann die Pass- und Sicherheitskontrolle
recht zügig.
Anschließend noch nen Happen Essen – typisch
amerikanisch: Cheeseburger und Coke.
Dann wieder warten.
Aufgrund des gestrigen Schneesturms sind einige Flüge
annulliert worden. Damit gab es natürlich einen erhöhten Stresspegel bei der
Flugabfertigung. Unser Flug wurde erst des Gates verwiesen und startetet auch
noch eine Stunde verspätet. Was unterm Strich noch völlig in Ordnung war, das
erstens der Flieger der unser eigentliches Gate belegte, um 10 Uhr vormittags
starten sollte und halb 6 Uhr abends immer noch da stand und zweitens wir
trotzdem am Freitagmorgen pünktlich 9 Uhr in Frankfurt landeten.