Eigentlich ist Honolulu nicht Oahu und schon gar nicht
Hawaii.
Hotelburgen, Massentourismusabfertigung und künstliches Urlaubsflair
kann man bequemer haben, ohne dafür um den halben Erdball zu reisen. Wer
einfach nur Urlaub auf Hawaii machen will, des Images wegen, ohne auf
Schickimickiannehmlichkeiten verzichten zu müssen, ist hier goldrichtig.
Wer allerdings Hawaii von seiner exotischen, naturellen
Seite kennenlernen will, sollte sich außerhalb Honolulus nach einer Unterkunft
umsehen, was zugegeben nicht besonders einfach ist, da Waikiki, das Maß aller
Dinge in Sachen Unterbringung ist.
Unsere Empfehlung: Bed and Breakfast außerhalb. Um sich
Honolulu einmal anzuschauen, was sich durchaus lohnt, ein-, zweimal in die City
fahren und gut. Dann entspannt die restliche Insel erkunden.
Auf Big Island ist alles ganz anders. Man neigt dazu die
Entfernung ein wenig zu unterschätzen. Auch wir mussten, trotz
Vorinformation, uns da ein wenig anpassen. Die Strecken, die auf der Karte so
kurz aussehen, ziiiiieeeehen sich in der Realität doch ganz schön.
Die Insel zu Umrunden ist an einem Tag machbar, ist aber
recht sportlich – man muss jetzt nicht hetzten, um aber an jeden Lookout
anzuhalten und für ausgedehnte Spaziergänge zwischendurch reicht die Zeit
nicht.
Auf Big Island ist die unserer Meinung nach die Ostseite
mit Hilo die Empfehlenswertere . Vor allem wenn man Lava im und am Kilaueua
sehen möchte, da man mitunter mehrere Anläufe benötigen wird. So ist man hier
mit einer halben bis einer Stunde Fahrzeit dichter dran, als von der Westseite.
Zudem wirkt Kailua Kona schon wieder sehr tourismisiert.
Unterm Strich, wer in Honolulu bleibt ist selbst schuld
und hat von Hawaii nichts gesehen. Zumal Hawaii auf jeden Fall zu
Outdooraktivitäten einlädt, ob nun zu Lande, zu Wasser oder in der Luft.
New York ist auf jeden Fall eine Reise wert, auch im
Winter. Es gibt hier viel zu erkunden
und erleben, so dass die 4 Tage schon ganz gut angesetzt waren. Das größte
Erlebnis sind die New Yorker selbst, die hektisch umher rennen und fahren, bei
roten Ampeln über die Straße rennen und das am besten noch barfuß bei
Minusgraden. Man sollte auf jeden Fall ein paar warme Klamotten einpacken. Auch
wenn sich die minus 2 Grad nicht besonders viel anhören, weht mitunter eine
steife Brise durch die Häuserschluchten. Und wer auf nächtliche Lärmbelästigung
reagiert, sollte Vorkehrungen treffen – z.B. Gehörschutzstopfen.
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