Heute Morgen sah das Wetter wesentlich besser aus. Ganz
gute Aussichten für ausgiebige Outdooraktivitäten
Eine knappe Stunde fuhren bis zu Eingang des Volcano National Parks, in dem sich unser heutiges Tagesziel der Kilauea befindet. Doch zuvor sollte noch der in der Nähe liegende Mauna Loa Outlook angefahren werden. Der Weg über die kurvenreich ansteigende und ab der Hälfte einspurige Straße dauerte über eine dreiviertel Stunde. Endlich oben sahen wir zwar Mauna aber nicht Loa. Was da auch immer zwischen den Wolken hing.
Der Eintritt pro Fahrzeug beträgt 10$ und ist 7 Tage
gültig.
Gleich am Eingang befindet sich das Visitor Center, wo
wir gleich mal anhielten um Infos einholen. Mein Ziel war glühende Lava, am
besten bei Nacht, vor die Linse zu bekommen.
Rund um den Kilauea führt ein Rundweg, der allerdings in Teilen geschossen ist. Aus dem riesigen Kraters stiegen die Dampfwolken auf, da musste der Hexenkessel sein.
Aber am Tage war außer viel Dampf nicht viel zu sehen und
wir fuhren weiter die Chain of Craters Road bis zum Meer. Zwischen durch immer
wieder Halt an den Lookouts. Ein Stop war an der Thursten Lave Tube. Nach einem kurzen Weg durch den Regenwald kam
der Walk durch die Lavaröhre.
Die weitere Fahrt
führte über diverse Lavafelder von Ausbüchen verschiedener Jahre.
Das jetzige Ende der Chain of Craters Road wurde im Jahr
2003 von Lavaströmen überrollt. Wir machten einen Ausflug über die erkalteten
Lavafelder bis an die Klippen. Von dort aus hatte man auch einen fantastischen
Blick auf das Brandungstor.
Schon Wahnsinn
welche Massen sich da durch die Landschaft schoben.
Auf Rückweg machten wir noch einen Halt am Mauna Ulu
Parkplatz. Von dort aus geht ein 2 km langer Weg zum Pu´u Huluhulu (nein, der Name
ist nicht ausgedacht), einem 65 m hohen Schlackekegel.
Mittlerweile war es kurz vor Sonnenuntergang und wir
fuhren noch einmal zur Kilauea Caldera. Vielleicht hatten wir Glück und die
Lava würde in der Dunkelheit zu sehen sein. Aber schon auf dem Weg dorthin hingen
die Wolken so tief, dass wir bei Ankunft nur die nebligen Schwaden im Krater
vorfanden. Wir warteten noch ein Weilchen, in der Hoffnung die rotglühende Lava
würde durch diese Suppe durchschimmern – aber Fehlanzeige.
Also machten wir uns auf den Heimweg.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen