Nachdem wir im letzten Jahr bei dem Vorhaben die Hawaiianischen Inseln zu erkunden genervt aufgeben mussten, kommt hier der erneute Versuch inklusive eines Zwischenstopps in New York auf dem Rückflug.

Aber diesmal sind wir besser vorbereitet und haben Unterkünfte und Individualtransportmittel im Voraus gebucht.

Alle, die den 1ten Versuch nachlesen wollen, können dies hier tun.

Achja und wie immer der Hinweis …

Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen der Belustigung des Lesers.

Arbeitstitel:

Inselhopping für den fortgeschrittenen Anfänger


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Donnerstag, 6. Februar 2014

05.02.14 Big Island – Mauna Kea



Heute ist Bergfest. Und wie begeht man ein Bergfest mit Stil – natürlich mit einer Bergbesteigung.

Das Wetter heute sonnig rund 28 °C.  

Es ging erst Richtung Hilo, dann bogen wir auf die Saddle Road ab. Die Saddle Road führt zwischen den beiden Vulkanen Mauna Loa und Mauna Kea auf gut 1800m Höhe hindurch, somit ist, laut Reiseführer, häufig mit Regen und Nebel zu rechnen, vor allem in den Wintermonaten.

So es kam zum Glück nicht – eher das Gegenteil: volle Packung Sonne - ok, ab und zu mal ein Wölkchen, aber darüber sahen wir großzügig hinweg.
Die Straße führte steil in die Berge, von unten sah man bereits die Observatorien als kleine weiße Punkte auf der Spitze.



Als erstes kam (selbstredend) das Visitor Center auf ca. 1900m Höhe. Hier sollte man Haltmachen und sich über die Wetterbedingungen und sonstige Gefahren informieren – aber heute keine Thema, strahlender Sonnenschein und kein Schnee auf der Straße nach oben (für unseren 2WD Ford schon eine wichtige Info).



Dann weiter, den ersten Teil auf Schotterpiste, dann wieder asphaltiert. 




Nach gut einer halben Stunde erreichten wir dann etwas unterhalb den  Parkplatz des 4205m hohen Mauna Kea. Oben gab es viele kleinere Erhebungen. Auf die unserer Meinung Höchste schlugen wir dann unsere Route zu Fuß ein. 

Die Luft war dort oben schon ganz schön ausgedünnt, so dass man schnell anfing zu pumpen wie ein Maikäfer. 

Auf dem Gipfel angekommen – ein herrliches Panorama. Die gesamte Vulkankette Hawai’i s lag vor einem, inkl. Mauna Loa, der sich ja vorgestern vor uns versteckt hatte. Natürlich auch die gesamten Observatorien.










Es kamen Einige zum Ski- bzw. Snowboardfahren hinauf. Wir warteten, um die Kollegen mal in Aktion zu erleben, aber die hatten sich nur in Rotten zusammengefunden und philosophierten anscheinend nur darüber, wie das wohl mit der Abfahr wohl so wäre – aha, demnach also eine theoretische Abhandlung über eine möglich praktische Umsetzung einer Abfahrt. Nach einer guten Stunde hockten die da immer noch so rum. Der Schnee war wohl nicht kalt genug.

Es waren immerhin gute 10°C auf dem Berg, mal abgesehen von den zugigen 
Randbedingungen.

Einen kurzen Blick in das Keck I Observatorium ließen wir uns nicht nehmen. Leider waren keine Rundgänge möglich und so schauen wir uns wenigstens das Teleskop vom Besucherraum aus an.


Nach gut 1 ½ h traten wir den Rückweg an, natürlich mit diversen Zwischenstopps für Fotoshootings.




Es war mittlerweile weit nach Mittag und wir beschlossen in Hilo einen Stopp zwecks Nahrungsaufnahme machen. Die Wahl fiel auf „Jack in the box“ – den Laden hatten wir bisher noch nicht.

Da wir es bisher noch nicht geschafft hatten glühende Lava zu sehen, wollten wir unser Glück noch einmal im Volcano Park an der Kilauea Caldera probierten – das Ticket war ja schließlich 7 Tage gültig. Kurz vor 18 Uhr erreichten wir den Krater. Und es war wie gehabt – neblig und natürlich nix zu sehen und wir zogen unverrichteter Dinge wieder ab.  


Da wir in den Observatorien schon keine Blicke in die Sterne erhaschen konnten, versuchte ich mich an unserem Bungalow als Sternengucker.



Was uns seit Ankunft aufgefallen ist und mittelweile einen leicht nervenden Status erreicht hat, ist ein permanentes bei Dunkelheit laut zu hörendes piepsend, pfeifendes Geräusch. Wir wurden neugierig und recherchierten, da wir es einem einheimischen Vogel zuschrieben.

Aber Fehlanzeige. Nix mit Vogel und schon gar nicht einheimisch. Der Urheber ist ein aus Puerto Rico eingeschleppter 1,5cm großer Coqui Frosch, der mit ca. 100 db seinen Gesang anstimmt.

So laut kann Natur sein. Ein ähnliches Erlebnis hatten wir im Amazonas. Dort waren es Zikaden, die einem jeden Morgen mit dem Sound einer Kreissäge das Aufstehen erleichterten. Tja, die Kleinsten sind immer nicht immer die Leisesten. 

Die Frösche sind hier mittlerweile zu einer Plage geworden und die Regierung versucht ihnen mit einer Koffein-Wasser- Mixtur beizukommen. Angeblich sollen die davon einen Herzkasper bekommen. 

Na, da werden wir die Biester mal zu einer Tasse Kaffee einladen … . Nur wo bekommen wir so kleine Tassen her und wollen die dann noch „Cooquies“ dazu???

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