Nachdem wir im letzten Jahr bei dem Vorhaben die Hawaiianischen Inseln zu erkunden genervt aufgeben mussten, kommt hier der erneute Versuch inklusive eines Zwischenstopps in New York auf dem Rückflug.

Aber diesmal sind wir besser vorbereitet und haben Unterkünfte und Individualtransportmittel im Voraus gebucht.

Alle, die den 1ten Versuch nachlesen wollen, können dies hier tun.

Achja und wie immer der Hinweis …

Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen der Belustigung des Lesers.

Arbeitstitel:

Inselhopping für den fortgeschrittenen Anfänger


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Dienstag, 11. Februar 2014

10.02.14 New York – Tag 1 – Midtown


Die Nacht setzt sich fort, wie der Abend begonnen hatte: laut. Ich weiß nicht, was sich da zu nächtlicher Stunde so alles rauschendes und piepsender Weise durch die Straßen bewegte; Coqui Frösche waren es mit Sicherheit nicht.
Wetter minus 2 Grad aber dafür Sonne bei wolkenlosem Himmel
Der erste Punkt auf unserer Tagestour hieß frühstücken bei Starbucks. Starbucks gibt es hier an jeder Ecke und so wählten wir einen gleich vorm Empire State Building.
Dann hinein in den Wolkenkratzer und sich einen Überblick von oben verschaffen. Im Gebäude gibt es 2 Observationsdecks, eines in der 86. Etage und das zweite in der 102. Etage. Für jedes muss natürlich je ein Ticket gelöst werden. 
Eigentlich wollten wir eines bei Tage und einer bei Dämmerung/Nacht einlösen. Beim Einlass erkläre man uns dann aber, dass nun die beiden jetzt entwertet werden – ja super.
Der Ausblick hat schon was. Unserer Meinung nach reicht das 86. jedoch völlig aus, vor allem, da es da einen Innen- und Außenbereich gibt, während das Zweite nur von Innen einen Blick über die Stadt gewährt, vom dem man auch nicht wesentlich mehr sieht. Zudem hat man auch keinen preislichen Vorteil (86.Etage 27$, 102.Etage 17$, zusammen … richtig 44$).  











 
Weiter ging es dann zur Grand Central Station, dem Bahnhof von New York. Eine riesige Eingangshalle empfängt den wohlgesonnen Zuggast und natürlich ein Applestore, zusammen mit diversen Läden und Ständen. 




 Eine weiterer Punkt auf unserer Liste waren die United Nations, leider ohne Beflaggung. 






Das Chrysler Building ist auch eines der Wahlzeichen der Stadt. Nachdem wir dreimal um den Block geschlichen waren, ehe wir das Gebäude selbst und den Eingang gefunden hatten, mussten wir feststellen, dass wir hier leider keinen Blick von oben bekommen konnten. Zu unserem Orientierungslauf muss gesagt werden, es reiht sich hier ein Hochhaus an das Nächste, so dass man leicht das Ziel aus den Augen verliert, da man nicht ständig nach oben schaut. Die Genickstarre wäre dann nur wieder ein Fall für den Chiropraktiker. 
Von dort aus ging es zum Rockefeller Center mit dem davor liegenden Eislaufplatz vorbei an der Radio City Music Hall zur St. Patricks Cathedral, die leider durch Baugerüste verhüllt war. Einen Blick nach innen war dennoch möglich, auch wenn sich da die Baumaßnahmen fortsetzten. 





Von der 5th Av ging es dann in den Central Park, sind dort ein büschn umher gestolpert, ehe wir dann an der West side wieder auf den Broadway kamen.   











  
Zurück über den Broadway und Times Square bis zum Flat Iron Building. 






Mittlerweile war es 16Uhr und wir waren etwas durchgefroren, obwohl es mit den Temperaturen ging, besonders in der Sonne und wenn der Wind nicht so ging. So marschierten wir erst einmal zurück zum Hotel.
Was mir hier aufgefallen ist, sind die Be- und Verkleidungsstrategien der Einheimischen. Die Einen eingepackt mit Jacke, Schal, Mütze und Skimaske, also ob die zu einer Himalaja Expedition aufbrechen wollten, die anderen in kurzer Hose und T-Shirt, wie bei 30°C am Strand … achja, Kombinationen der beiden Stylingtypen gab´s natürlich auch, dicke Winterjacke, Mütze, Schal und … Shorts und ohne Socken – na wenigsten hatten die noch Schuhe an und nicht nur FlipFlops.
Es war abends und wir wollten uns den Broadway/Times Square mal anschauen wenn hier „die Party abgeht“. Tagsüber ist dieses Areal schon belebt, aber in der Dunkelheit kommt das durch die hellbeleuchteten Reklametafeln noch spektakulärer rüber. Eigentliche sind hier alle Straßen recht belebt, aber der Broadway und der Time Square eben ein büschn mehr. Tausende Touris waren hier unterwegs, Schlangen vor den Musicals, die Kneipen und Lokale voll. 




Auf der Such nach einer gastronomischen Einrichtung für´s Abend essen sind wir dann bei Applebees gelandet. Gegen 21Uhr machten wir uns dann auf den Rückweg. Die fehlende Sonne und sinkenden Temperaturen, mittlerweile -4°C, merkte man inzwischen doch schon.
Der Eindruck nach dem ersten Tag änderte meine Einschätzung. Es ist zwar immer noch laut und hektisch, aber gewöhnungsfähig. Es nicht so schlimm, wie ich es mir gestern noch vorgestellt hatte. Trotz der hundert Millionen Menschen, die hier durch die Straßen hasten, sei es nun zu Fuß oder per Fahrzeug, geht es ziemlich gelassen und geordnet zu und man kann doch unbehelligt seiner Wege gehen.  

Ergänzung: Das Wlan hier im Hotel ist nicht zufriedenstellend. Wenn mal eine Verbindung zustande kommt, ist diese dermaßen ar***langsam, dass es nicht einmal zum Abrufen einer Email reicht. Seit Einzug der email hat sich der Begriff snailmail (Schneckenpost) für den postalischen Kommunikationsweg etabliert, aber hier schreib man wirklich besser Briefe.
Auf Nachfrage an der Rezeption wollte der Kollege den Router neu starten. Toll, wenn das Signal nicht ausreicht um die 6 Etage abzudecken, weil das Teil in der 3. steht, hilft ein Neustart in jedem Falle.
Selbst auf Hawaii mit einer Bevölkerungsdichte von einem Einwohner und 3 CoquiFröschen pro Quadratmeile bekommen die das hin und hier in New York, dem Zentrum der Zivilisation…  – sorry, das musste raus. 
So nun darf ich zusehen, wie ich die Bilder und Posts hochladen kann … gruml.

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