Die Nacht setzt sich fort, wie der Abend begonnen hatte:
laut. Ich weiß nicht, was sich da zu nächtlicher Stunde so alles rauschendes
und piepsender Weise durch die Straßen bewegte; Coqui Frösche waren es mit
Sicherheit nicht.
Wetter minus 2 Grad aber dafür Sonne bei wolkenlosem
Himmel
Der erste Punkt auf unserer Tagestour hieß frühstücken
bei Starbucks. Starbucks gibt es hier an jeder Ecke und so wählten wir einen
gleich vorm Empire State Building.
Dann hinein in den Wolkenkratzer und sich einen Überblick
von oben verschaffen. Im Gebäude gibt es 2 Observationsdecks, eines in der 86.
Etage und das zweite in der 102. Etage. Für jedes muss natürlich je ein Ticket
gelöst werden.
Eigentlich wollten wir eines bei Tage und einer bei
Dämmerung/Nacht einlösen. Beim Einlass erkläre man uns dann aber, dass nun die
beiden jetzt entwertet werden – ja super.
Der Ausblick hat schon was. Unserer Meinung nach reicht
das 86. jedoch völlig aus, vor allem, da es da einen Innen- und Außenbereich
gibt, während das Zweite nur von Innen einen Blick über die Stadt gewährt, vom
dem man auch nicht wesentlich mehr sieht. Zudem hat man auch keinen preislichen
Vorteil (86.Etage 27$, 102.Etage 17$, zusammen … richtig 44$).
Weiter ging es dann zur Grand Central Station, dem Bahnhof von New York. Eine riesige Eingangshalle empfängt den wohlgesonnen Zuggast und natürlich ein Applestore, zusammen mit diversen Läden und Ständen.
Das Chrysler Building ist auch eines der Wahlzeichen der
Stadt. Nachdem wir dreimal um den Block geschlichen waren, ehe wir das Gebäude
selbst und den Eingang gefunden hatten, mussten wir feststellen, dass wir hier
leider keinen Blick von oben bekommen konnten. Zu unserem Orientierungslauf
muss gesagt werden, es reiht sich hier ein Hochhaus an das Nächste, so dass man
leicht das Ziel aus den Augen verliert, da man nicht ständig nach oben schaut.
Die Genickstarre wäre dann nur wieder ein Fall für den Chiropraktiker.
Von dort aus ging es zum Rockefeller Center mit dem davor
liegenden Eislaufplatz vorbei an der Radio City Music Hall zur St. Patricks
Cathedral, die leider durch Baugerüste verhüllt war. Einen Blick nach innen war
dennoch möglich, auch wenn sich da die Baumaßnahmen fortsetzten.
Von der 5th Av ging es dann in den Central Park, sind dort
ein büschn umher gestolpert, ehe wir dann an der West side wieder auf den
Broadway kamen.
Zurück über den Broadway und Times Square bis zum Flat Iron Building.
Mittlerweile war es 16Uhr und wir waren etwas
durchgefroren, obwohl es mit den Temperaturen ging, besonders in der Sonne und
wenn der Wind nicht so ging. So marschierten wir erst einmal zurück zum Hotel.
Zurück über den Broadway und Times Square bis zum Flat Iron Building.
Was mir hier aufgefallen ist, sind die Be- und
Verkleidungsstrategien der Einheimischen. Die Einen eingepackt mit Jacke, Schal,
Mütze und Skimaske, also ob die zu einer Himalaja Expedition aufbrechen
wollten, die anderen in kurzer Hose und T-Shirt, wie bei 30°C am Strand … achja,
Kombinationen der beiden Stylingtypen gab´s natürlich auch, dicke Winterjacke,
Mütze, Schal und … Shorts und ohne Socken – na wenigsten hatten die noch Schuhe
an und nicht nur FlipFlops.
Es war abends und wir wollten uns den Broadway/Times
Square mal anschauen wenn hier „die Party abgeht“. Tagsüber ist dieses Areal
schon belebt, aber in der Dunkelheit kommt das durch die hellbeleuchteten
Reklametafeln noch spektakulärer rüber. Eigentliche sind hier alle Straßen
recht belebt, aber der Broadway und der Time Square eben ein büschn mehr.
Tausende Touris waren hier unterwegs, Schlangen vor den Musicals, die Kneipen
und Lokale voll.
Auf der Such nach einer gastronomischen Einrichtung für´s
Abend essen sind wir dann bei Applebees gelandet. Gegen 21Uhr machten wir uns
dann auf den Rückweg. Die fehlende Sonne und sinkenden Temperaturen,
mittlerweile -4°C, merkte man inzwischen doch schon.
Der Eindruck nach dem ersten Tag änderte meine
Einschätzung. Es ist zwar immer noch laut und hektisch, aber gewöhnungsfähig.
Es nicht so schlimm, wie ich es mir gestern noch vorgestellt hatte. Trotz der
hundert Millionen Menschen, die hier durch die Straßen hasten, sei es nun zu
Fuß oder per Fahrzeug, geht es ziemlich gelassen und geordnet zu und man kann
doch unbehelligt seiner Wege gehen.
Ergänzung: Das Wlan hier im Hotel ist nicht
zufriedenstellend. Wenn mal eine Verbindung zustande kommt, ist diese dermaßen
ar***langsam, dass es nicht einmal zum Abrufen einer Email reicht. Seit Einzug
der email hat sich der Begriff snailmail (Schneckenpost) für den postalischen
Kommunikationsweg etabliert, aber hier schreib man wirklich besser Briefe.
Auf Nachfrage an der Rezeption wollte der Kollege den
Router neu starten. Toll, wenn das Signal nicht ausreicht um die 6 Etage
abzudecken, weil das Teil in der 3. steht, hilft ein Neustart in jedem Falle.
Selbst auf Hawaii mit einer Bevölkerungsdichte von einem
Einwohner und 3 CoquiFröschen pro Quadratmeile bekommen die das hin und hier in
New York, dem Zentrum der Zivilisation… – sorry, das musste raus.
So nun darf ich zusehen, wie ich die Bilder
und Posts hochladen kann … gruml.
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