Die Nacht war wie die Letzte sehr unruhig. Piepsende,
hupende, sirenenheulenden und sonstige krachmachende Fahrzeuge waren unterwegs.
Hupen wird hier nicht als Warnsignal eingesetzt sondern als
Kommunikationsmittel und gehört damit zum guten New Yorker Ton. Wenn sich dann
da auch noch des Nachts Alarmanlagenkonzerte mit einreihen, ist die Nacht
gelaufen.
Ich war also heute Morgen ziemlich gerädert.
Der Tag begann allerdings wie der Letzte aufgehört hatte
- mit Sonne nur mit sportlichen minus 8°C,
die dann gegen Mittag auf minus 4 Grad anstiegen. Da sehnt man sich nach Hawaii
– da hatten wir 25°C, jetzt 25°Fahrenheit. Der Wert blieb nur die Einheit
änderte sich.
Als erstes Starbucks zwecks Frühstück aufgesucht und zur
Nutzung des Internetzganges zum Hochladen der Posts und Bilder. Leider schien
das Netz hier völlig überlastet zu sein.
Egal, heute sollte Lower Manhattan unsicher gemacht
werden. Und wie kommt man in New York am schnellsten voran? Mit der U-Bahn. Ein Ticket gültig für 2
Stunden kostet 2,75$ - also auch
verhältnismäßig günstig. Wir studierten kurz den Fahrplan, wie wir am besten
zur Südspitze Manhattans gelängen und ab ging es – dumm nur, dass unsere ausgewählte
Linie wegen einer Signalfehlfunktion außer Betrieb war.
Also wichen wir auf
eine andere Linie aus und fuhren bis zur Brooklyn Bridge.
Gleich neben der
Station befindet sich das Courte House, ein Stück weiter die City Hall.
Von dort aus zum neuen World Trade Center, welches noch
eine riesige Baustelle ist. Einige Türme sind zwar schon fertig, aber eben
nicht alle und es wird wohl auch noch ´n büschn dauern. Gleich um die Ecke
befindet sich am Ground Zero das 9/11 Memorial, der Gedenkstätte an die alten
Tower. Also ließen wir wieder eine Sicherheitsüberprüfung ala Flughafen über
uns ergehen (Eintritt eigentlich frei, Spende von 5-10$ wird aber erwartet). Zu
sehen sind zwei Brunnen auf den alten Fundamenten der Türme umfasst von den
Namen der Opfer.
Anschließend ging es via Trinity Church zur Wallstreet. Wir
wollten mal sehen wir es den armen Börsenmakler so geht, die kein Geld haben
und es sich von den überaus reiche Bürgern leihen müssen. Es hat sich aber
keiner offen zu erkennen gegeben.
Am Ende der Wallstreet Richtung Battery Park fanden wir
dann auch das Maskottchen der Börse den Charging Bull. Natürlich mussten wir ihn
mal anfassen mit Bildbeweis. Vielleicht hilft es ja!?!
Das Symbol New Yorks schlechthin, die Statue of Liberty
auf Liberty Island, war natürlich Pflicht. Auf der Rückfahrt machen dann die
Fähren Halt auf Ellis Island, der Einwanderungsbehörde. Hier kamen die
Einwanderer in New York als Erstes an, wurden registriert und untersucht.
So langsam wurde es duster als wir zu unserem Spaziergang
über die Brooklyn Bridge nach, logischerweise, Brooklyn aufbrachen. Über dem
East River wurde es dann doch etwas windig.
Drüben angekommen schlichen wir uns
zum Fluss zur Begutachtung mit Fotoshooting der nächtlichen Skyline von
Manhattan. Als wir uns auf den Rückweg machten, zeigte das Thermometer mittlerweile minus 6 °C und
der Wind hinterließ einen frostigen Beigeschmack.
Wieder auf Manhattanseite ab in die U-bahn, fix die
schnellste Verbindung zum TimesSquare rausgesucht- mit der 6 bis Grand Central
und dann mit der 7 bis Time Square, Ecke 8Av./42St. Hier wollten wir bei Shake
Shack einen Burger essen (Hinweis aus der Community). Aber was war das?
Anstellen bis nach draußen war angesagt – na, die Burger mussten wirklich gut
sein. Es ging dann relativ schnell und die Burger waren doch recht gut, auf
jeden Fall besser als die der einschlägigen FastFood Burgerketten.
Dann traten wir den Weg ins Hotel an.
21:30 Uhr erreichten wir das Zimmer mit Mühe und Not,
nach gut 11h Fußmarsch glücklich aber tot (also bildlich).
21:30 Uhr erreichten wir das Zimmer mit Mühe und Not,
nach gut 11h Fußmarsch glücklich aber tot (also bildlich).
Hey Ihr beiden, also das liest sich sicher genauso hecktisch, wie ihr durch die Straßen gerannt seid, von Stop zu Stop :o) Ich hoffe, ihr findet auch noch ein bisl Zeit zum durchpusten und entspannen...... Bis die Tage
AntwortenLöschenTja, der Big Apple "verführt" ganz leicht zum hektischen, vermeintlichen, Mitmachen. Das legt sich erst nach einigen Tagen dort.
AntwortenLöschenGanz anders wäre das in Chicago: die Hochhäuser sind höher und architektonisch "chicer", die Menschen gehen, klar, auch ihrem Business nach, aber alles wirkt deutlich relaxter, das färbt auch sehr schnell auf die Besucher ab.
Aber, lieber Ingo, lieber Matze, auf Hawai`i hattet Ihr doch, so liest es sich zumindest, auch schon ein wenig "Urlaub", da darf dann ja zum Schlußt Eures diesjährigen "Kurzurlaubs" ruhig noch ein wenig Streß sein ...
Wir hoffen, dass Ihr genügend warme Klamotten dabei habt!
Ulrike + Robert.