Heute war ausschlafen angesagt. Da das Wetter ´n büschn
trübe aussah, verbummelten den halben Vormittag mit der Planung unseres
nächsten Reiseziels.
Am späten Vormittag rafften wir uns doch auf zu einer
kleinen Runde in die weiter gelegene Nachbarschaft. Pahoa, um das wir seit
einer Woche immer drum herum gefahren sind, wollten wir uns dann doch ein wenig
näher betrachten. Bisher kannten wir ja nur den Supermarkt etwas außerhalb.
Doch viel gab es nicht, ein kleines Städtchen mit überschaubarem Zentrum durch das die Hauptstraße führte, mit kleineren Läden, Kneipen und öffentlichen Einrichtungen, wie Post, Schule, Bibliothek usw.
Da wir unsere Sightseeingtour dann doch so schnell
beendet hatten, ging es noch zum Lava Tree State Park. Hier traf
schnellfließende Lava auf Bäumen und erstarrte so, dass röhrenförmigen Gebilde zurückblieben.
Auch hier waren relativ schnell durch und nicht nur weil uns der einsetzende Regen
die Schritte schneller werden ließ.
Und da wir auch schon mal in der Nähe waren, der Abstecher
zum Cape Kumukahi mit Leuchtturm musste sein. Dieser markiert den östlichsten
Punkt des Bundesstates Hawaii. Der Weg dorthin führte über, natürlich,
Lavafelder. Der Rückweg dann über die Kalapana Road.
Während wir im Lava Tree Park mal wieder eine Husche Regen
abbekommen hatten, kam jetzt am Kap die Sonne raus.
Den Rest des Nachmittags war abgammeln auf der Veranda angesagt,
mit Fortsetzung der am Vormittag begonnen Reiseplanung.
| Tiere in unserem Garten |
Zum Abendessen hatten wir keinen Bock die Küche am letzten Abend einzusauen und so wollten wir die am Vormittag erschlossene Nahrungsoase probieren.
Es gab italienische, thailändische, mexikanischen und
weiß der Geier was noch für Küche – war von außen teilweise recht schwer
auszumachen, wenn da nur stand breakfast lunch dinner.
Wir wählten also die mexikanische Lokalität, da diese
einfach den rustikalsten Eindruck machte. Drinnen war es das ganze Gegenteil von
dem was wir von Hawaii bisher kenngelernt hatten – laut und hektisch. Nach gut
einer Stunde wurde es uns dann doch etwas viel und wir enteilten.
Nach ca. 10 min waren wir wieder in unserer ruhigen, einsamen
und froschumquakten Unterkunft.

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