Der Morgen begann mit Sonne.
Den Vormittag starteten wir mit der Suche nach unserem
Vermieter in Hilo, der auch ein Büro hier in Honolulu hat. Uns ging es um die
Anfahrt, da das Apartment etwas außerhalb gelegen ist.
Nun ist es im Zentrum von Waikiki so ein Thema mit
Parkplätzen. Also stellten wir unseren Hocker auf den Parkplatz eines Hotel in
der Nähe unseres Zieles – „15 min check
in“ stand da. Mehr Zeit sollte es nicht beanspruchen – wird ja wohl keiner aufpassen.
Ja denkste. Wir kamen nach 15min zurück, hatten inzwischen auch alles geklärt,
als uns eine recht kräftige Frau darauf aufmerksam machte, dass wir auf
Privatparkplatz stünden. Diskussion zwecklos – die wollte die Parkgebühr,
freundlich, aber bestimmt – 7$ für 15min – Schnäppchen.
Im Ala Moana Center gleich um die Ecke wollte ich mir noch
schnell 2 Shirts besorgen, also fix rein, um diese Uhrzeit (10Uhr) ist da noch
nicht so viel Trubel, und wieder raus.
Dann auf zum 2ten Versuch einer Besichtigung des Bishop
Museums. Dies sollte laut Reiseführer „Hawaii´s wichtigstes Museum“ sein und
ich muss sagen, die haben sich nicht lumpen lassen. Auf einem parkähnlichen
Areal, in mehreren Gebäuden wurde an unzähligen Exponaten die Geschichte Hawaii
dargestellt incl. Experimentierecken – Kanubauen, Vulkanismus etc. - besonders
für die kleinen Besucher interessant. Nach gut 2 ½ h waren wir durch – gut,
wenn man sich jetzt jedes Stück ansieht und durchliest, ist man wahrscheinlich
Tage beschäftigt – uns reichte der Einblick.
Auf dem Weg ins Hotel begann es natürlich … zu regnen.
In einer Regenpause, so gegen 3Uhr, trauten wir uns dann
doch noch einmal zwecks Nahrungssuche auf die Straße und bekamen auf den letzen
Metern wieder den Buckel gewaschen.
Also, dass es reicht nach Hawaii nur eine Badehose einzupacken
ist ja hinlänglich bekannt, aber dann man besten nur noch in Shorts rumrennt,
hatten wir uns so nicht vorgestellt.
Matze hat in den letzen Tagen wohl etwas Probleme beim
Laufen, so dass wir uns entschieden den Nachtmittag im Hotel zu verbringen.
Außerdem wussten wir beim besten Willen nicht mehr wo wir hin sollten (wo Matze
nicht noch große Strecken laufen müsste). Also glotzte Matze in die Röhre und
ich schrieb Blog in der Lobby.
Da dies unser letzter (geplanter) Abend in Honolulu war,
waren wir zum Feuerwerk im Hilton Village eingeladen – naja nicht ganz. Wir
hatten uns selbst eingeladen. Zum Freitag (wöchentliches Event) veranstaltet
das Hilton dieses Schaupiel.
Wir sind also so kurz nach 18Uhr los Richtung besagter
Location.
Doch zuvor noch einen Abstecher zum Sonnenuntergang am
Waikiki Beach, am dem sich die Touris nur so drängten.
Kaum war das Licht aus, gab uns der hawaiianische Regengott
noch einen Gruß mit auf den weiteren Weg.
So huschten wir unter Ausnutzung der natürlichen Deckung Meter
um Meter voran.
Zum Glück hörte der Regen dann endlich auf und wir kamen gegen 19:15 Uhr halbwegs trocken am Hilton an.
Das Spektakel sollte 19:45Uhr beginnen. Also noch etwas Zeit sich einen
geeigneten Beobachtungsposten im Zentrum an der Lagune zu suchen.
Dann ohne
Vorwarnung ballerte es aus allen Rohren und nach einer geschätzten Minute war
alles vorbei – fand ich ja ein wenig dürftig für das Hilton –schick gemacht – s
hätt aber ruhig a bisserl mehr sei könne.
Auf Rückweg noch Abendessen bei Denny´s und über die
Kalakaua Ave zurück zum Hotel – und diesmal sogar trocken.
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