Der Morgen bewölkt.
Nach dem Frühstück hieß es in aller Ruhe Sachen fertig packen.
Gegen 11 Uhr checkten wir aus. Unser heutiger Flug nach Hilo sollte erst gegen
halb 7 gehen. Also was machen mit dem angerissenen Tag? Eines fehlte noch –
Pearl Harbor.
Ok – da waren wir letzten Jahr schon, aber diesmal
wollten wir uns das Arizona Memorial (Brücke über der gesunkenen USS Arizona)
und die USS Missouri anschauen.
Leider blieben wir an der nicht so ganz selbsterklärenden,
konfusen Gebührengestaltung hängen.
Auf Nachfrage erklärte man uns, sei die Tour zur Arizona eigentlich
kostenlos, müssten aber warten, wenn dann die Fähre mit den Ticketbesitzern
nicht voll wird dann könnten wir … – also Glücksspiel. Dann wohl doch eher ein
Ticket kaufen, bis uns einer dieser Pfadfinder erkläre, dass dann doch alle
Touren für den heutigen Tag ausverkauft wären – ätsch.
So entschieden wir uns das U-Boot USS-Bowfin (12$/Pers.) anzuschauen.
Also Rundgang durch den engen Kahn – gemütlich ist was anderes. Dann weiter
durch das angeschlossen Museum, voll mit Relikten.
Auch wenn wir es zwischendurch immer wieder mit
Regenschauern zu tun hatten, blieb es in Pearl Harbor zumindest trocken.
Mittlerweile war es halb 2 Uhr. Geplant hatten wir so
gegen 3 den Mietwagen am Flughafen abzugeben, der nur ein paar min entfernt war
– also noch gute 1 ½h Zeit. Laut Reiseführer sollte in gut einer Meile, in
Pearl Harbor City, die Pearlridge Mall sein, wo wir was zum Mittag finden
könnten.
Und was wir dort fanden, war gar nicht mal so verkehrt.
Ein doch recht üppiges Shoppingcenter, zwar nicht mit den Nobelmarken wie
im Ala Moana Center, aber doch recht
umfangreich, fanden wir. Und so gingen wir noch einmal n büschn shoppen. Also
wer zum Ala Moana Center eine Alternative sucht, sollte sich ruhig hierhin
einmal verirren – aber Vorsicht: Man könnte auf Einheimische treffen!
Unterdessen waren wir durch die Einkaufsnummer etwas
knapp in der Zeit, so dass wir das Mittagessen auf später verlegten.
Ab Richtung Flughafen, tanken und zum Mietwagenverleih,
Shuttlebus zum Terminal, einchecken – natürlich wollte Hawaiien Airlines noch
17$ fürs Aufgabegepäck - und zu BK zu unserem
verschobene Mittag, dann noch 2h warten.
Wenn man so einige Zeit auf einem Flughafen verbringt,
fängt man irgendwann an seine Umgebung etwas detailierter wahrzunehmen. Zum
Beispiel sind besonders die Wallfahrtsorte im Bereich der Steckdosen beliebt,
wo sich die Jünger des elektronischen Fortschrittes einfinden, um ihre Gier
nach elektrisch geladenen Teilchen nachzugehen.
Der Flug nach Hilo dauerte ca. 50 min, Mietwagen
aufnehmen, diesmal ein Dogde Dart, und erst einmal zum Walmart, denn diese
Woche ist Selbstverpflegung angesagt.
Unser Weg führte uns ca. eine halbe Stunde außerhalb von
Hilo nach Pahoa. Schon kurz hinter der Stadt wurde es zappen duster. Es schien
hier kaum jemand zu wohnen. Ganz anders als man es von Oahu kannte, aber das
hatte man uns ja schon prophezeit.
Als wir unser Ziel erreichten, allgemeines grübeln: Waren
wir hier richtig? Natürlich nicht. Wir hatten Probleme die Häuser in diesem
Dschungel zu finden.
Ah da … eine Einfahrt und wir waren am Ziel. Erst einmal
die Lage checken:
Haus, 3 Schlafzimmer, 2 Bäder, riesiges Wohnzimmer und
Küche und Veranda und das Wichtigste: WiFi. – ja so kann Urlaub auch aussehen, was wir in
Honolulu an Platz zu wenig hatten, haben wir hier zu viel.
Mitteweile war es halb 10 Uhr durch und wir machten erst einmal
ein paar Sandwiches zum Abendessen – zu Erinnerung: wir hatten bei Walmart eingekauft.
Den Rest des Abends verbrachten wir vorm TV bei einigen
Folgen von Friends.
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