Nachdem wir im letzten Jahr bei dem Vorhaben die Hawaiianischen Inseln zu erkunden genervt aufgeben mussten, kommt hier der erneute Versuch inklusive eines Zwischenstopps in New York auf dem Rückflug.

Aber diesmal sind wir besser vorbereitet und haben Unterkünfte und Individualtransportmittel im Voraus gebucht.

Alle, die den 1ten Versuch nachlesen wollen, können dies hier tun.

Achja und wie immer der Hinweis …

Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen der Belustigung des Lesers.

Arbeitstitel:

Inselhopping für den fortgeschrittenen Anfänger


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Samstag, 25. Januar 2014

25.01.14 Frankfurt – San Francisco – Honolulu

Nach dem wir in den letzten Jahren einige Möglichkeiten des Transfers zum Flughafen getestet hatten, entschieden wir uns diesmal zur Anreise mit dem eigenen PKW.  Aufgrund des Umstandes, dass dieser Trip nur ein „Kurzurlaub“ von 3Wochen ist, war der Preis des Parkplatzes mit rund 70€ vertretbar. 

Aufgrund  der Wetterlage hieß es dann heute 4Uhr Abfahrt - ergo 3 Uhr aufstehen. Für mich, der bekanntlich so seine kleinen Probleme mit dem Frühaufstehen hat, schon die erste Herausforderung des Tages. 

Pünktlich um 4 Uhr stand Matze vor der Tür. 

Die Fahrt nach Frankfurt verlief ereignislos, um nicht zu sagen langweilig. Die erwarteten Verkehrsbehinderungen durch Schnee, Eis,  Unfälle und Baustellen blieben aus und auch die Schnarchnasen auf der Mittelspur hielten sich in Grenzen. 

Auf Höhe Gießen wollten hielten wir nach einer geeigneten Raststätte Ausschau. Der McD in Reiskirchen erschien uns hinsichtlich der Umstellung auf amerikanische Esskultur geeignet. Es gab nur ein kleines Problem. Dieser hatte kurz vor 7 Uhr noch die Rollläden unten – klar, wer geht schon früh um 7 in „Reis“-kirchen zu McD frühstücken – wahrscheinlich eher chinesisch oder japanisch.

Also weiter. Irgendwann hielten wir dann auf einem Rastplatz an und frühstückten – in Ruhe.
Gegen 8:30 Uhr Ankunft nach einer kleinen Rundfahrt um und unter dem Flughafen am Parkplatz. Die Temperaturen stiegen erfreulicherweise, wenn auch knapp ins Positive – plus 2 Grad – na immerhin…

Vom Parkplatz sollte es mit einem Shuttlebus zum Terminal gehen. Dieser kam dann auch recht bald. Nach dem wir und die anderen Wartenden eingestiegen waren, enteilte der Fahrer stehenden Fußes mit den Worten „Kollege kommt gleich“.
Natürlich ließ der Flüchtling die Türen offen – hm… so warm waren die 2 Grad dann auch wieder nicht. Und tatsächlich kam dann nach gefühlten 5min der Kollege und es ging los.

Der Frankfurter Flughafen war in den letzten Jahren immer der Ausgangspunkt für unsere Reisen, so dass dieser nicht mit Neuigkeiten aufwarten konnte und so trampelten wir unsere obligatorische Runde und checkten ein.



Abflug 12:15 Uhr  ab Frankfurt



Die Boeing 747 stellte sich als ein sehr frühes Modell vor. Dementsprechend sah das Interieur und die Entertainmentausstattung aus – ein großer Kinosaal mit Hauptleinwand – auf dem Flur. Und die Crew war wahrscheinlich noch die Erstbesetzung.


Laut Reiseplan sollte der Flug nach San Francisco 11h 30 dauern, aber der Kapitän war der Meinung es in 10h20 zu schaffen – wahrscheinlich hatte er geheimen Hyperantrieb an Bord während die Anderen nur mit Stadtgas flogen. 

Das Unterhaltungsprogramm erwies sich dann unter den historischen Voraussetzungen als brauchbar und die gut 10Stunden vergingen wie … 10 Stunden.

Ankunft ca.14 Uhr (Ortszeit) in San Francisco, der Stadt, die uns das letzte Mal gar nicht gehen lassen wollte. 

Etwas warten bei der Passkontrolle. Wir hatten natürlich den Passfuzi erwischt, der entweder besonders gründlich oder einfach nur extrem langsam war. Als dann der Nachbarschalter öffnete bogen wir spontan ab. Da wieder die üblichen Punkte –Gesichtskontrolle und Fingerabdrücke und überflüssige Fragen wie:

Wo wollen Sie hin? 
Was wollen Sie hier? 
Wie lange sind sie hier? 
Wollen Sie sich das nicht doch noch mal überlegen?

Die restlichen Formalitäten gingen dann verhältnismäßig zügig – Gepäckaufnehmen, Deklarationskontrolle, Gepäck wieder abgeben und erneute Leibesvisitation am Sicherheitsschalter. Dann wieder warten – 3h.



Die Boeing 757 nach Honolulu war modern, zu modern, das Entertainmentprogramm konnte nur mit der Kreditkarte gesteuert werden. 


Allerdings holte uns der Jetlag schnell ein und das Fernsehprogramm war egal. Der Versuch dem Verlangen nach Schlaf nachzukommen mündetet in abstrakten Haltungspostionen innerhalb des recht engen Gestühls, so dass ich hinterher wie ein modernes Kunstwerk, mit diversen Druckstellen im Gesicht, aussah.


Ankunft 21 Uhr in Honolulu. Gepäck einsammeln und ab zum Mietwagenverleih. Der reservierte Kleinwagen stand allerding nicht zur Verfügung, also upgrade auf Kompaktklasse und wir konnen uns einen aussuchen – wir entschieden uns für  einen Subaru Impreza 4WD.



Die Fahrt bis ins Zentrum verlief recht entspannt, nur dass die Navitante ihre Sprache verloren hatte oder vielmehr ich ihr diese nicht explizit erteilt hatte. Dann kurz vor unserem Ziel – Straße gesperrt – Stau. Die Freundlichen Herren in Uniform lotsten uns und alle anderen dann auch noch in eine Sackgasse, die uns fast einen halbe Stunde gekostet hat – Mahalo.

Als wir uns  dann da wieder freigedrängelt hatten, noch eine größere Runde um den Block gedreht und wir waren da – das Vive Hotel in der Kuhio Avenue - das Zimmer im 11 Stock, recht klein, aber augenscheinlich ruhig gelegen mit Parkservice für 25$ extra.

Mittlerweile war es Mitternacht und wir schlenderten dann zum Tagesausklang durch unser „altes“ Viertel (unser letztes Hotel ist nur 3 Querstraßen entfernt) und erfuhren auch den Grund der Straßensperrung  - ein Straßenfest. Nur kamen wir leider zu spät und konnten nur noch bei den Aufräumarbeiten mit abfeiern. 

Ein kleiner Snack aus dem Supermarkt sollte uns als Abendmahl reichen. Nach gut  30h Reisezeit waren wir dann auch gründlich im Eimer.    
 

1 Kommentar:

  1. Schön, dass ihr gut angekommen seid! Habt viel spaß auf eurem trip! Die stellen mit dem "modernen kunstwerk" und den "druckstellen im gesicht" hat uns am besten gefallen :-D! Viele grüße, schwani und mela...

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