Nachdem wir im letzten Jahr bei dem Vorhaben die Hawaiianischen Inseln zu erkunden genervt aufgeben mussten, kommt hier der erneute Versuch inklusive eines Zwischenstopps in New York auf dem Rückflug.

Aber diesmal sind wir besser vorbereitet und haben Unterkünfte und Individualtransportmittel im Voraus gebucht.

Alle, die den 1ten Versuch nachlesen wollen, können dies hier tun.

Achja und wie immer der Hinweis …

Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen der Belustigung des Lesers.

Arbeitstitel:

Inselhopping für den fortgeschrittenen Anfänger


DSGVO

Dieser Blog ist samt seiner Unterseiten und Verlinkungen auf die einzelnen Reiseberichte rein privat.
Diese unterliegen nach Art.2 Abs.2c nicht den Bestimmungen der DSGVO.

Freitag, 31. Januar 2014

30.01.14 Oahu – Westküste



Dank der pharmaforschenden Unternehmen ist es mir gelungen diese Nacht durchzuschlafen und die Erkältung am heutigen Tag war soweit abgeklungen. 

Der Tag begann sonnig und so entschieden wir uns, das zu nutzen und die Westküste unsicher zu machen. Also rauf auf den Highway und raus aus Honolulu.

Der Highway 93 führt entlang der Küste nach Norden zum Kaena Point. Die letzen 4km waren dann zu Fuß zurückzulegen. Der Walk ging über Stock und Stein direkt an den Klippen entlang – rechts Berge, links Abhang dann Wasser. Aber das Beste daran, keine Menschen. Am Kaena Point angekommen, mussten wir erst durch eine Art Seuchenschleuse – Schuhe abputzen, durch ein Tor, durch irgend so eine Pfütze und zum anderen Tor wieder raus.


Dann wussten wir auch warum – wir waren im Brutgebiet von Albatrossen. So nach und nach kamen noch einige mehr Wanderfreunde am Kanea Point an. Während ich so am Fotos schießen war, tauchen in Küstennähe Wale auf – Perfekt, Walbeobachtung vom Strand aus. Die Wale (meiner laienhaften Einschätzung nach, Buckelwale, aber ich kann mich irren)  schienen auf der Jagd zu sein. Sie schlugen mit den Fluken immer wieder aufs Wasser, um so die (Krill?)Schwärme zusammen zutreiben. Wow, was für ein Schauspiel.   
 















Auf dem Rückweg kam uns dann ab und zu mal ein versprengter Wanderer entgegen. 

Inzwischen war Mittag durch und uns frönte nach einem Mittagsnack bei Taco Bell.


Mittlerweile merkten wir auch, welche Stelle wir vergessen hatten mit Sonnencreme einzureiben. Eine davon war bei mir im Gesicht, welches nicht so ganz flächendeckend gesalbt war, so dass ich ein wenig aussah, wie Häuptling Iwi’ole auf dem Kriegspfad.


Etwas außerhalb von Makaha machten wir Halt am Strand, während Matze in die Fluten sprang, reichten mir die nassen Beine … und Hose.

Die Strände hier an der Westküste sind echt ein Tipp - breite Strände, Wellengang (Vorsicht vor Strömungen), Surfer, überschaubbare Anzahl an Strandnutzern. Diese Strände werden vorrangig von Einheimischen frequentiert. Wer also mal nen richtigen Strand sehen will und nicht nur den künstlichen Waikiki Schickimickitourisandkasten – ab an die Westküste.
 


Auf der Suche nach Kaneana Cave fuhren wir die Strecke nochmal ab, eh wir dann ein unscheinbares Loch neben der Straße entdeckten – naja, wir hatten mehr erwartet.

Am späten Nachmittag fanden wir uns am Nanakuli Beach ein, um den  Sonnenuntergang mitzunehmen.







Auf dem Rückweg nach Waikiki nahmen wir natürlich noch den feierabendlichen Stau mit.
Nachdem wir gestern das Lokal LaCucaracha auf Getränke getestet hatten, wollten wir heute mit dem Essen weitermachen.
Gegen 22 Uhr wurde es, wie gehabt, ruhiger auf den Straßen und so machte ich mich noch einmal auf den Weg, um noch einige Fotos vom nächtlichen Waikiki zu machen, während Matze sich zum Matratzenhorchdienst abmeldete.  


 



1 Kommentar:

  1. Tschakka!
    Ich habe jetzt einige Tage am Stück nachgelesen und muss ein Kompliment aussprechen, es macht Spass hier mitzulesen.
    Bzgl. der Wale denke ich auch das es Buckelwale sein könnten, reineweg aus Erfahrung von Neuseeland und Kanada.
    Weiterhin viel Spaß und viele positive Eindrücke.
    LG Ronny Götze.

    AntwortenLöschen