Heute war erst einmal ausschlafen angesagt, so dass ich
gegen 11Uhr aus dem Nest gekrochen kam – gekrochen war auch der richtige
Ausdruck – einer von den 5 Mojitos von gestern muss wohl schlecht gewesen sein.
Das Wetter soweit sonnig und ich machte mir erst einmal
einen Eindruck unseres Domizils bei Tageslicht.
Mittlerweile war es Mittag und zur Umsetzung des Essens suchten
wir den nächsten Supermarkt in Pahoa auf.
Wieder zurück, Pizza in den Ofen, Fernseher an und
Superbowl gucken. Die Spielregeln dieser hier in den Staaten auf Gottstatus
erhobener Aktivität sind uns immer noch nicht vertraut.
Da wir diese Reise mit relativ leichtem Gepäck angetreten
haben, sollte heute ein Waschtag eingelegt werden. Passend dazu goss es draußen
mal wie aus Kannen, dann wieder wie aus Eimern.
Den ganzen Nachmittag so zu verplempern war dann doch
nicht so unser Ding. Obwohl es noch immer regnete fuhren wir noch eine Runde um
den Block, oder vielmehr um den Busch.
Wir hielten uns in Richtung Küste, die wir dann auch
kurzzeitig errichten um dann der Straße folgend in den Dschungel abzudriften.
Die Straße, wenn man das noch so nennen konnte, war
vielmehr ein durch den Regenwald geschlagener Feldweg, wo links und rechts
immer wieder Abzweige kamen die zu Grundstücken führten.
Die eigentlichen Häuser waren durch die Dichte des
urwaldlichen Bewuchses meist nicht zu sehen, aber wenn doch, standen da Villen, die zeigten,
dass deren Besitzer da etwas mehr Geld investiert hatten.
Nach rund einer halben Stunde des Springens von einem
Schlagloch zum nächsten erreichten wir wieder asphaltierten Untergrund und
durchfuhren eine etwas skurrile anmutende Landschaft von erkalteten Lavaströmen,
die hier vor einigen Jahren lang geflossen sind.
Wieder in unserer Unterkunft angekommen, machten wir noch
fix was zu Essen. Matze hockte sich vor den Fernseher, ich schrieb Blog.
Eure neue Be"haus"ung sieht ja sehr luxuriös aus. Wie seid Ihr darauf gekommen gerade so etwas zu buchen und kein Hotel?
AntwortenLöschenWir wünschen uns weiterhin so amüsant zu lesende Berichte und Euch natürlich weiterhin eine gute Zeit, vielleicht mit ein wenig weniger Regen ...
Ulrike + Robert.
Prinzipiell sind wir da nicht festgelegt. Kriterien waren halt Preis und Lage und wenn möglich etwas außerhalb des Stadtzentrums, einfach wegen des Lärmes. Das nun so etwas dabei herausgesprungen ist - manchmal hat man halt etwas Glück.
LöschenUnd es ist hier seeeehr ruhig.
Hatten wir in Honolulu übrigens auch versucht - leider gibt es außerhalb Honolulus fast nur Resorts, die aber auch außerhalb unserer preislichen Lage liegen. Denke aber, wir haben bzgl. Preis/Lage das Beste herausgeholt,